Hintergrund

Zur Geschichte und heutigen Bedeutung von König und Schloss

Aug 022020
 
Friedrich Wilhelm I. und die Jagd

Eine sehr detaillierte Beschreibung der Jagd am Hof Friedrich Wilhelms I. enthält die im Jahr 1735 in Hamburg und Breslau anonym erschienene Veröffentlichung „Leben und Thaten des Allerdurchlauchtigsten und Großmächtigsten Königs von Preußen Friederici Wilhelmi  Biß auf die gegenwärtige Zeit aufrichtig beschrieben“ von David Faßmann. David Faßmann (1685-1744) war ein zu seiner Zeit recht bekannter Autor und Mitglied der Königlich Preußischen Sozietät der Wissenschaften. Im Tabakskollegium unterhielt er als Spaßmacher und Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Mai 252020
 
Jagdedikte Friedrich Wilhelms I.

Auf der Suche nach den jagdlichen Hinterlassenschaften König Friedrich Wilhelms I. findet man auch zahlreiche Edikte (von lat. edicere „verordnen, bekanntmachen“ = veröffentlichte Erlasse mit Gesetzeskraft), die sich mit Beschränkungen der Jagdausübung, der Festlegung von Schonzeiten und dem kontrollierten Handel mit Wildbret zur Eindämmung der Wilderei befassen. Die umfangreichste Regelung zur Forstwirtschaft und zur Jagd stellt die im antiquarischen Buchhandel auch als Reprint erhältliche Holz-Mast und Jagd-Ordnung vom 20. Mai 1720 dar (nachstehend nur Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Apr 282020
 
Historische Beschreibung des Jagdschlosses Stern von 1751

Im 1751 erschienenen ersten Band der „Historischen Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg“ von Johann Christoph Bekmann und Bernhard Ludwig Bekmann ist das Jagdschloss Stern soweit ersichtlich erstmalig erwähnt. Die Beschreibung auf der Seite 785 schildert die von König Friedrich Wilhelm I. in Wusterhausen und Potsdam angelegten Thiergärten und enthält eine Darstellung des Gebäudeensembles an dem ursprünglich 16-strahligen Potsdamer Jagdstern, „welches dem Ort ein sehr schönes Ansehen macht, und der der Grosse Stern Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Apr 262020
 
Goethes Tagebucheintrag zum Jagdschloss Stern von 1778

        Dass das Jagdschloss Stern schon zu Goethes Zeiten eine touristische Attraktion war, belegt sein Tagebucheintrag vom 22. Mai 1778. Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) machte anlässlich seiner Rückreise aus Berlin mit Herzog Carl August von Sachsen-Weimar vom 20. bis 23. Mai 1778 wieder in Potsdam Station und nutzte den zweiten Tag zu einem morgendlichen Ausritt zum Jagdschloss Stern. Der kurze Eintrag „22 Sternhaus früh.“ dokumentiert diesen Besuch. Jedenfalls hat sich Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Apr 072020
 
Zeitreise 1980

Eine Zeitreise in das Jahr 1980 zeigt den erschreckenden Zustand des Jagdschlosses Stern mit zerschlagenen Scheiben, eingedrückten Fensterläden und aufgebrochenen Türen, der bemerkenswerte Rückschlüsse auf den seinerzeitigen Umgang mit dem bedeutenden historisch-kulturellen Erbe an diesem Ort zulässt. Dass hier ein solcher Vandalismus in unmittelbarer Nachbarschaft des als beliebte Ausflugsgaststätte mit Biergarten genutzten Kastellanhauses verübt und offenbar über eine längere Zeit geduldet wurde, macht noch heute sprachlos. Siehe hierzu auch das in dem Beitrag Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Mrz 282020
 
Die Schachbrettblume vom Jagdschloss Stern

  König Friedrich Wilhelm I. hatte durch seine Verwandtschaft mit dem Haus Oranien und Reisen in das nördliche Holland eine besondere Vorliebe für die holländische Kultur und Lebensart. In holländischen Bürgerhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts waren Küchen, Flure, Wandbereiche um Kamine und Kochstellen vielfach mit Fayencefliesen verkleidet. In Küchen wurden blau-weiß oder manganfarben bemalte Fliesen üblicherweise nur als Blickpunkt für die Rückwand der Kochstelle verwendet und die Wände im Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Jan 242020
 
Wilhelm II. verteidigt das Jagdschloss Stern

In einer offenbar im Rahmen eines mehrtägigen Manövers auf zwei karteikartenförmigen Vordrucken (12 x 15 cm) verfassten handschriftlichen Meldung von Major Prinz Wilhelm von Preußen (dem späteren Kaiser Wilhelm II.) vom 3. Dezember 1883 an den stellvertretenden Kommandeur der 12. Infanterie-Brigade in Potsdam über die „Recognoszierung der Linie Sterngestell, v. Drewitz östl. bis Chaussee Potsdam – Gütergotz“ wird die Geländebeschaffenheit der Umgebung des Jagdschlosses Stern unter militärischen Gesichtspunkten detailliert beschrieben Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Feb 062019
 
Theodor Fontane im Jagdschloss Stern

Theodor Fontane (1819-1898) hat auf seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg auch das Jagdschloss Stern besucht, in seinen Notizbüchern skizziert und einen stimmungsvollen Bericht hierüber verfasst. Mit freundlicher Erlaubnis von Frau Dr. Gabriele Radecke, Leiterin der Theodor-Fontane-Arbeitsstelle an der Georg-August-Universität Göttingen, dürfen wir Ihnen die entsprechenden Seiten des Notizbuches von 1869 hier mit Transkription präsentieren:                                   Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Dez 092018
 
Der ehemalige königliche Jagdpavillon am Stern

Der Potsdamer Architekt und Bauhistoriker Norbert Blumert hat über das Jagdschloss Stern geforscht und weist nach, dass zum Gebäudeensemble am Jagdschloss Stern ursprünglich ein königlicher Jagdpavillon in den Maßen des Kastellanhauses gehörte. Das bereits im Jahr 1767 wegen Baufälligkeit abgetragene Fachwerkhaus befand sich am Ort des heutigen Parkplatzes vor dem ehemaligen Pferdestall und vermittelte der gesamten Anlage die für die Barockzeit typische Symmetrie. Möglicherweise war es sogar das erste Bauwerk am Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!

Aug 142018
 
Heute vor 330 Jahren

Am 14. August 1688 wird die langersehnte Geburt eines Kurprinzen in Berlin mit 1.000 Böllerschüssen gefeiert. Bei der Taufe im Berliner Dom eine Woche später erhält er den Namen seines Großvaters, des Großen Kurfürsten: Friedrich Wilhelm. Die Literatur des 19. Jahrhunderts zur Jugend des späteren „Soldatenkönigs“ ist gespickt mit Anekdoten eines wilden, ungestümen Kindes, das schon früh gegen das höfische Zeremoniell opponiert haben soll. „Es machte ihm Vergnügen, das nicht Bitte klicken Sie weiter oben auf den TITEL des Artikels, um ihn ganz zu lesen!